07.12.18 08:37 Alter: 105 days

Die Kaffeehandels-GmbH „Vulto Escuro“ des Wirtschafts-gymnasiums tätigt bei Übungsfirmenmesse in Dornbirn erfolgreich virtuelle Geschäfte (von Dagmar Wingert)

VON: FRA

Schüler/-innen der 11. Jahrgangsstufe des Wirtschaftsgymnasiums der Berufsbildenden Schule (BBS) Germersheim nahmen, in Begleitung ihres Lehrer/-innen-Teams Markus Kunz, Marc Sowinsksi und Dagmar Wingert, an der ersten europäischen Übungsfirmenmesse in Österreich teil und konnten erfolgreich virtuelle Aufträge für ihren fair gehandelten Kaffee abschließen.















„Schön mitanzusehen wie sich die „Jungunternehmer/-innen“ bei ihren zwar virtuellen Geschäften, aber im echten Kundengespräch hervortuen und in nur drei Tagen entwickelt, geradezu gezündet haben“, so Dagmar Wingert, über ihre Schüler/-innen, am Ende der Messe. Letztlich gezündet hat jede/-r des beruflichen Gymnasiums der Stufe 11, so dass es eine Freude war, mitzuerleben wie engagiert und freundlich alle während des Verkaufs arbeiteten und auch auf Englisch agierten.
Am ersten Tag, nach Sichtung und Aufbau des Messestandes, waren bereits kleinere Herausforderungen durch die Schüler/-innen zu meistern und größere Hürden zu nehmen, was auch die nächsten Tage so blieb. Neben Teamgeist stellte sich Stolz ein, und aus der mitgebrachten Ausstattung entstand etwas von einem Kaffee-Buden-Zauber-Flair, der die Gruppe zusammenführte, trug und allmählich sogar eine Art Identifikation hervorrief, die die noch unerfahrenen „Einstiegs-BWLer/-innen“ die ganzen Tage nicht mehr losgelassen hatte. Mehr und mehr fanden die Schüler/-innen in ihre Rollen, wuchsen an den Aufgaben und führten immer vertiefter und selbstsicherer ihre Kundengespräche – oft auch in englischer Sprache. Ihr „Auftritt“ bereitete den Schülern/-innen sichtlich Freude, verlangte ihnen aber auch einiges an Kraft und Energie ab. Abend für Abend waren die Jungunternehmerinnen/er müder, eine wohltuende und zufriedenstellende Müdigkeit.
Dass sich bei dieser Messe Theorie und Praxis kreuzten und vernetzten, erlebten die Lernenden hautnah. „Mehr geht nicht, auf dem Weg eigenverantwortlich zu handeln und einen unmittelbaren Einblick in die künftige Berufswelt zu bekommen“, stellte am Ende die Klassengemeinschaft fest.
Die jungen „BWLer/-innen“ haben die berufsbezogene Arbeitswelt kennengelernt, eine Erfahrung, die ihnen niemand mehr nehmen kann. Entsprechend grandios fällt ihre Beurteilung der so genannten „Mystery-Shopper“ (als Kunden getarnte Prüfer) aus. Wen wundert’s?!
Mit über 300 Verträgen im „Kaffeesack“, der Erkenntnis, über bisher unentdeckte Fähigkeiten zu verfügen und rechtschaffen müde, aber zufrieden, kamen die „Handelsreisenden“ von der Übungsmesse zurück.


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